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Ein neues Museum in Augsburg


(das nervt, nicht?)

Augsburg hat ein neues Museum. Zwar sind die ausgestellten Kunstwerke nicht ganz so alt wie zum Bleistift im Schaezlerpalais, aber dennoch unbedingt sehenswert: Die Autohändlerfamilie Frey hat im ehemaligen Straßenbahndepot in der Wertachstraße ein Mazda-Museum eingerichtet in dem eine schöne Anzahl gut erhaltener, teilweise in Deutschland nie auf den Markt gekommener Autos ausgestellt sind.
Daß der Wankelmotor eine deutsche Erfindung ist (ebenso wie der Variator im Roller!) bezweifelt ja niemand, die Japaner jedoch haben etwas daraus gemacht. Mazda hat über viele Jahre viele Autos mit diesem Antrieb gebaut und verkauft, bloß heißt der bei denen Kreiskolbenmotor.

Davon stehen einige Modelle aufgeschnitten und zum Anfassen aber nichts Kaputtmachen herum. Wie sie funktionieren, läßt sich wohl am besten in einer animierten Grafik erklären. Die gibt es bei Wikipedia.
Schnittige Sportwagen, riesige Limousinen und richtig kleine Kleinwagen gibt es zu sehen, dazu auch ein Dreirad, das schon in Richtug Motorrad geht. Das ist also hier zu sehen. Vielleicht war es ein Mazda-Dreirad, mit dem der große Zampano in La Strada die Straßen unsicher gemacht hat, wer weiß?
Heute sind die Kreiskolbemotoren (was ein Wort!) aus dem Fahrzeugmarkt wieder verschwunden. Irgendwann sterben die Roller auch aus, machen solarbetriebenen Pedelecs Platz. Dann kriegen die auch ein Mueum!

Das Museum ist im ehemaligen Strabadepot in der Wertachstraße gegenüber vom Arbeitsamt und hat Dienstags bis Sonntags von zehn bis sechs auf.
Viel Spaß!

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